Schweißanweisungen (WPS) nach ISO 15609-1
Der Editor führt durch die Angaben, die eine WPS nach ISO 15609-1 trägt: Prozess, Grundwerkstoff, Zusatzwerkstoff, Schutzgas, Nahtform, Lagenaufbau und Parameter. Geführt werden die Prozesse 111, 121, 131, 135, 136, 138 und 141. Vor der Freigabe prüft die Software die Pflichtangaben; fehlt eine, wird sie benannt statt stillschweigend leer gelassen.
Verfahrensprüfungen (WPQR) nach ISO 15614-1
Zu jeder WPS gehört die Verfahrensprüfung, die sie trägt. Die Software hält den Geltungsbereich der WPQR fest und gleicht ab, ob die WPS darin liegt — Werkstoffgruppe, Dickenbereich, Prozess. Fremd-WPQR lassen sich mit ihren Kennwerten erfassen und genauso verknüpfen.
Schweißerqualifikationen nach ISO 9606-1:2012 (EN ISO 9606-1:2017)
Je Schweißer sind die Prüfbescheinigungen mit Geltungsbereich und Fristen hinterlegt: die halbjährliche Bestätigung durch die Schweißaufsicht oder einen Prüfer bzw. eine Prüfstelle (§9.2) und die Verlängerung (§9.3). Die Übersicht zeigt, welche Qualifikation demnächst ausläuft. Aluminium-Prüfungen nach ISO 9606-2 werden mit eigenem Geltungsbereich geführt.
Schweißaufsicht nach ISO 14731
Die Schweißaufsichtspersonen und ihre zugewiesenen Aufgaben liegen als Register in der Software — mit Nachweisen und Vertretungsregelung, statt in einer separaten Liste.
Werkstoffzeugnisse nach EN 10204
Prüfbescheinigungen der Typen 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 werden zur Bestellung und zum Werkstoff erfasst und lassen sich dem Projekt zuordnen — dort, wo sie zur Abgabe gebraucht werden.
Nachweise als Paket
Die zu einem Projekt gehörenden Dokumente lassen sich als PDF/ZIP herunterladen. Was in dem Paket liegt, entscheidet die Zuordnung im Projekt — nicht ein nachträgliches Zusammensuchen aus Ordnern.